Was würde Sigmund wohl da zusagen? Wenn es hier stressiger wird, blogge ich und lese ich in selbigen mehr als in ruhigen Zeiten.
So das mich Frau...äh...Mutti zu Journelle geführt hat und da ich hier keine Doktorarbeit schreibe, muss ich auch nicht mit kopieren und einfügen arbeiten, sondern verlinke direkt. Gebe offen und ehrlich zu was dort über "Ich spiele nicht mit Kindern" geschrieben wurde, gefällt mir. Ich kann vielleicht nicht alles 100% unterschreiben, aber muss ich ja auch nicht.
Wie schon im Kommentar bei Jourelle geschrieben, gehöre ich auch nicht zu den Müttern die den ganzen Tag mit ihren Kindern im Sand auf dem Spielplatz oder im Kinderzimmer in der Legowelt herumspielen.
Ich bin hier 24 Stunden Psychologin…Köchin…Putzfrau…Chauffeurin…
Logistikerin…Doktor…Einkäuferin…und
und und, da bin ich froh um jede Minute in der sich die Kinder alleine
beschäftigen.
Schön wenn sich mache Eltern dieses Peter Pan Gefühl erhalten konnten
und Spaß am Spielen haben. Ich gehöre nicht dazu.
Was nicht heißt das ich meine Kinder blöd finde oder als Statussymbol
bekommen habe, ich liebe meine Kinder und ich bin froh das es sie gibt,
aber es gibt Kinderwelten und es gibt Erwachsenenwelten und ich glaube
vieles wäre einfacher, wenn man das nicht vermischt.
Kinder sollten keine kleinen Erwachsenen sein und Erwachsene keine
großen Kinder, zu mindestens nicht dauerhaft.
Viele "Erziehungsschwierigkeiten" und "auffällige" Kinder hängen auch eng damit zusammen, das wir unsere Kinder zu sehr zu unseren Freunden machen. Manche Eltern ihre Kindheit auf dem Rücken der Kinder nachholen möchten und ihre Kinder das erfüllen, das bekommen, sich das wünschen sollen, was sie selber nicht bekommen haben.
Wir sollten unsere Kinder, Kinder sein lassen und dazu gehört es auch Langeweile auszuhalten und nicht Mama als 24 Stunden Spiel- und Entertainmentcenter zu nutzen.
Aus Langeweile wird Kreativität geboren und wer das seinen Kindern wegnimmt, ich sage es jetzt bewusst provokativ, muss sich nicht wundern, wenn sie im Teeniealter nicht besseres mit ihrer Zeit anzufangen wissen wie sich auf Partys ins Komma zu saufen.
Sicher habe ich nicht die pädagogische Weisheit mit Löffeln gegessen und hier läuft auch nicht alles immer rund und rosa und auch hier gibt es die Ausnahme von der Regel, aber im Moment ist das mein Standpunkt zu dem Thema. Wer weiß Meinungen und Standpunkte dürfen sich weiterentwickeln, vielleicht sehe ich das in einem halben Jahr anders, aber im jetzt und hier ist es das.
Leider verfüge ich nicht über die Leserschaft wie z.b. Frau...äh...Mutti oder Jourelle und der Austausch bleibt aus, aber den Rahmen eines Kommentars hätte das hier gesprengt.
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Mittwoch, 27. Februar 2013
Samstag, 16. Juni 2012
Die Welt der Babys
Vielleicht nicht nur für Eltern von Babys interessant. Quarks & Co beschäftigt sich mit Babys erstem Jahr, Entwicklung und Förderung rund um Pekip und Co. Mir haben ja die Beiträger von Prof. Dr. Hüther am besten gefallen.
Die Welt der Babys
Die Welt der Babys
Sonntag, 27. Februar 2011
Es gibt noch sympatische Promis...
Ich habe mich in den letzten Wochen schon über die neue Kampanie der Bild geärgert. Das sich für dieses blöde Blatt, Leute zu werbezwecken herziehen lassen...Um so mehr freut mich jetzt die Reaktion von der Band Wir sind Helden...Wir Sind Helden wollen nicht für "Bild" werben
Hier die Anfrage:
Und hier die Antwort
Das mal eine Meldung die mir das Wochenende versüßt.
Hier die Anfrage:
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir sind als Werbeagentur mit der aktuellen BILD-Kampagne betraut, in der wir hochkarätigen Prominenten eine Bühne bieten, ihre offene, ehrliche und ungeschönte Meinung zur BILD mitzuteilen.
Derzeit planen wir die nächste Produktionsphase für Frühjahr 2011. Die neu zu produzierenden TV- und Kinospots sowie Plakat- und Anzeigenmotive sollen die bestehenden Motive von Veronica Ferres, Thomas Gottschalk, Philipp Lahm, Richard von Weizsäcker, Mario Barth u.v.m. ergänzen.
Für diese Fortführung der Kampagne möchten wir sehr gern “Wir sind Helden” gewinnen.
Das schöne an der Kampagne ist, dass sie einem guten Zweck zu Gute kommt. BILD spendet in Namen jedes Prominenten 10.000,- Euro an einen von Ihnen zu bestimmenden Zweck.
Lassen Sie uns gern telefonieren und die Details besprechen. Zur Detailinformation senden wir Ihnen bereits heute anbei einige weiterführende Informationen.
Ich freue mich dazu von Ihnen zu hören.
Herzliche Grüße aus Hamburg,
Jung von Matt/Alster Werbeagentur GmbH
Und hier die Antwort
Liebe Werbeagentur Jung von Matt,
bzgl. Eurer Anfrage, ob wir bei der aktuellen Bild -Kampagne mitmachen wollen:
Ich glaub, es hackt.
Die laufende Plakat -Aktion der Bild -Zeitung mit sogenannten Testimonials, also irgendwelchem kommentierendem Geseiere (Auch kritischem! Hört, hört!) von sogenannten Prominenten (auch Kritischen! Oho!) ist das Perfideste, was mir seit langer Zeit untergekommen ist. Will heißen: nach Euren Maßstäben sicher eine gelungene Aktion.
Selten hat eine Werbekampagne so geschickt mit der Dummheit auf allen Seiten gespielt. Da sind auf der einen Seite die Promis, die sich denken: Hmm, die Bildzeitung, mal ehrlich, das lesen schon wahnsinnig viele Leute, das wär schon schick… Aber irgendwie geht das eigentlich nicht, ne, weil ist ja irgendwie unter meinem Niveau/ evil/ zu sichtbar berechnend… Und dann kommt ihr, liebe Agentur, und baut diesen armen gespaltenen Prominenten eine Brücke, eine wackelige, glitschige, aber hey, was soll's, auf der anderen Seite liegt, sagen wir mal, eine Tüte Gummibärchen. Ihr sagt jenen Promis: wisst ihr was, ihr kriegt einfach kein Geld! Wir spenden einfach ein bisschen Kohle in eurem Namen, dann passt das schon, weil, wer spendet, der kann kein Ego haben, verstehste? Und außerdem, pass auf, jetzt kommt's: ihr könnt sagen, WAS IHR WOLLT!
Und dann denken sich diese Promis, im Rahmen ihrer Möglichkeiten, irgendeine pseudo -distanziertes Gewäsch aus, irgendwas “total Spitzfindiges”, oder Clever- Unverbindliches, oder Überhebliches, oder… Und glauben, so kämen sie aus der Nummer raus, ohne ihr Gesicht zu verlieren. Und haben trotzdem unheimlich viele saudumme Menschen erreicht! Hurra.
Auf der anderen Seite, das erklärt sich von selbst, der Rezipient, der saudumme, der sich denkt: Mensch, diese Bild -Zeitung, die traut sich was.
Und, die dritte Seite: Ihr, liebe jungdynamische Menschen, die ihr, zumindest in einem sehr spezialisierten Teil eures Gehirns, genau wisst, was ihr tut. Außer vielleicht, wenn ihr auf die Idee kommt, “Wir sind Helden” für die Kampagne anzufragen, weil, mal ehrlich, das wäre doch total lustig, wenn ausgerechnet die…
Das Problem dabei: ich hab wahrscheinlich mit der Hälfte von euch studiert, und ich weiß, dass ihr im ersten Semester lernt, dass das Medium die Botschaft ist. Oder, noch mal anders gesagt, dass es kein “Gutes im Schlechten” gibt. Das heißt: ich weiß, dass ihr wisst, und ich weiß, dass ihr drauf scheißt.
Die BILD -Zeitung ist kein augenzwinkernd zu betrachtendes Trash-Kulturgut und kein harmloses “Guilty Pleasure” für wohlfrisierte Aufstreber, keine witzige soziale Referenz und kein Lifestyle-Zitat. Und schon gar nicht ist die Bild -Zeitung das, als was ihr sie verkaufen wollt: Hassgeliebtes, aber weitestgehend harmloses Inventar eines eigentlich viel schlaueren Deutschlands.
Die Bildzeitung ist ein gefährliches politisches Instrument – nicht nur ein stark vergrößerndes Fernrohr in den Abgrund, sondern ein bösartiges Wesen, das Deutschland nicht beschreibt, sondern macht. Mit einer Agenda.
In der Gefahr, dass ich mich wiederhole: ich glaub es hackt.
Mit höflichen Grüßen,
Judith Holofernes
Das mal eine Meldung die mir das Wochenende versüßt.
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